Industrieklettern

Industrieklettern wird unter anderem auch als seilunterstützte Zugangstechnik (SZP) bezeichnet oder umgangssprachlich auch als Fassadenklettern. Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Industrieklettern Arbeit in einem belasteten Seilsystem. Die SZT hat mit dem Klettern als Sport nicht viel zu tun. Auch wenn sich die Techniken aus dem Bergsport entwickelt haben, ist die Grundidee eine völlig andere. Die Motivation im Sportklettern ist die Überwindung eines persönlichen Hindernisses. Beim Industrieklettern dient das Klettern an sich nur als Mittel zum Zweck um an schwerzugängliche Stellen zugelangen. Viele Reperaturen, die sonst sehr kostspielig und zeitintensiv sind, können durch das Industrieklettern effizienter und günstiger durchgeführt werden.

Durch Industrieklettern mehr Sicherheit auf Baustellen

Das Arbeitsverfahren welches heute beim Industrieklettern angewandt wird ist sehr sicher. Die Arbeiten finden immer in einem redundanten Seilsystem statt. Dies bedeutet das Kletterer beim Industrieklettern immer mit zwei unabhängig voneinander installierten Seilsystemen verbunden sind. Sollte es zu einem Bruch des Tragseiles kommen so ist der Kletterer - beim richtig ausgeführten Industrieklettern immer noch mit dem Sicherungsseil verbunden.
Die Ausbildung ist in Deutschland durch die Fisat geregelt. Hierdurch wird gewährleistet, dass nur Personen diese Tätigkeit ausüben die in einer Prüfung ihr Können unterbeweis gestellt haben.

Die Seiltechnik Dresden - Industriekletterer sind FISAT-zertfiziert und erfüllen alle international geltenden Richtlinien für Höhenarbeiter.